Dekoratives Bildchen

Archiv für 27. September 2013

Linux Memory Hotplug unter VMware

Voraussetzungen:

  • Memory Hotplugging für die VM ist aktiviert: VMware: Edit Settings -> Options -> Memory/CPU Hotplug -> Memory Hot Add
  • Kernelmodul acpi_memhotplug ist geladen

Speicher erweitern:

  • In den VM Einstellungen mehr Ram zuweisen
  • RAM muss in der VM online genommen werden, siehe Skript unten
cd /sys/devices/system/memory
for i in memory*
do
  if [ "`cat $i/state`" = "offline" ]
  then
    echo "online" > $i/state;
  fi
done

Getestet wurde das von mir unter SLES11 SP1,SP2 und SP3

vCenter SSO Upgrade Error 1603

Eigentlich habe ich ja gedacht ich überlass das VMware Thema meinem Kollegen, aber in diesem Fall drängle ich mich mal vor.

Symptom: Beim Upgrade des SSO Services passiert kurz vor Abschluss der Installation ein Rollback. Im Logfile findet man dazu Error 1603.

Die Hinweise in den VMTN Foren Error Upgrading vCenter Single Sign-on to 5.5 waren die Lösung:

Ein Parameter in der Registry war bei mir leer. Unter HKLM\SOFTWARE\VMware, Inc.\VMware Infrastructure\SSOServer\FqdnIp den FQDN des Servers eingetragen und schon lief die Installation ohne Probleme durch.

VMware Blogs

Beruflich habe ich doch einiges mit VMware zu tun und bevor ich mir die Arbeit mache Sachen hier zu dokumentieren, die eh schon gut dokumentiert sind, verweise ich mal auf das Blog meines Kollegen und auf welche die ich selbst auch gerne lese. Die letzte Liste erweitere ich in unregelmäßigen Abständen:

Blog meines Kollegen:

Weitere gute VMware Blogs und Doku Seiten:

Homeserver 2.0

So nachdem ich in der c’t 19/13 den Bauvorschlag für ein Haswell System mit 10W Verbrauch im idle gelesen habe. Dachte ich mir mein Homeserver bräuchte eh mal ein bisschen mehr Leistung und das Kabelgewirr aus Microserver, externer Plattenbox, Router und Netzteilen nervt auch.

Also der Gedanke: Neues performantes System mit Ausbaufähigkeiten und der Router wird dann auch noch virtualisiert.

Das Mainboard und Gehäuse aus dem Bauvorschlag passten nicht in meine Vorstellungen von Ausbaubarkeit und wurden somit ersetzt.

Die Komponenten sind wie folgt:

  • Gehäuse: Nanoxia DS 1 mit zusätzlichen internen HDD Cages
  • CPU: Intel e5-4570
  • Kühler: Scythe Mugen 4
  • Mainboard: Asus Gryphon Z87, mATX und hat trotzdem genügend PCIe Slots für Controller, wenig Stromverbrauch laut Tests und 5 Jahre Garantie
  • RAM: 8 GB, anfangs
  • Netzteil: Enermax Triathlor 300W, sollte für den Anfang mal ausreichen.
  • 4 Port internal SataII Controller Digitus 30104 mit Marvell 88SX7042 Chipsatz, wird erstmal übernommen und später vielleicht durch einen M1015 ersetzt.
  • eine zusätzliche Netzwerkkarte, wird an die Router VM durchgereicht

Bisher ist nur das Gehäuse da, bei der zweiten Bestellung fehlt noch der Ram und da gibts nur eine Gesamtlieferung.

Das Gehäuse hab ich mal ausgepackt und alle HDD Cages eingebaut, da hat das Mainboard aber keinen Platz mehr 😉 Auf einen 2er oder 3er im linken “Turm” werde ich wohl verzichten müssen:

DSC_0001DSC_0002

 

So habe mir jetzt schonmal Board, CPU und Netzteil geholt. Der Ram Riegel der noch fehlt wir bis dahin mit 3x2GB Riegeln aus dem Bestand ersetzt.

Nach dem Boardeinbau sahs dann so aus:

DSC_0005

Da fiel mir auf, dass die Lüftersteuerung des Gehäuses ja auch Strom braucht und ich den nicht einkalkuliert hatte. Also bis ich das Anschlussproblem gelöst habe mal die Kabel zusammengebunden und in den 5,25″ Schächten verstaut.

DSC_0007

Wie man hier schon sieht werden leider nicht alle Käfige passen. Der onboard USB3 Anschluss ist hier doch im Weg.

Zum heutigen Schluss noch das Netzteil eingebaut und schon ein bisschen was verkabelt. Das werd ich sowieso nochmal machen müssen, aber ich wollte den neuen Server schon einfach in Betrieb nehmen.

Hab jetzt aber festgestellt, dass ich nichtmal bis 9 zählen kann. 8 Festplatten und 1 CF Adapter für den Boot und 8 geplante Stromanschlüsse passen nicht zusammen und kein zusätzlicher Adapter im Fundus. Arbeit leider heute dann eingestellt.

Der derzeitige Stand:

DSC_0011

Gestern habe ich mir dann noch ein 4-Pin Molex Y-Kabel gekauft und konnte so die neue Hardware in Betrieb nehmen. Die Stromverkabelung wird aber noch geändert. Also der endgültige Stand ists noch nicht.

DSC_0014

Mein Strommessgerät hab ich jetzt auch mal ausgepackt und mit den Werten des N36L verglichen:

Im Normalbetrieb:

  • N36L + externe Plattenbox 82W
  • neue Hardware: 70W

Bei 2€ pro Watt pro Jahr amortisiert sich meine Anschaffung nach ungefähr 30 Jahren. Das ist doch was. 😉 Wie sichs verhält wenn ich den Router noch virtualisiere bin ich mir noch nicht sicher, vielleicht komm ich auf 25 Jahre runter.

Alles in allem mit der Erweiterbarkeit um zusätzliche Platten, einem leiseren System, deutlich mehr Leistung und weniger Kabelsalat find ich die Anschaffung nicht schlecht.

Mit nächster Woche wurde es nichts mit der endgültigen Verkabelung, aber das ist jetzt doch abgeschlossen.

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Ein Platte ist es schon mehr als im N36l geworden und die Kabel auf der rechten Seite musste ich doch nochmal austauschen. Aber ich kann endlich den Haken fertig unter das Projekt setzen.

Beim Einbau der neuen 3,5″ Platte ist mir aufgefallen, dass das in den oberen zwei linken Schächten nicht möglich ist. Die 3,5″ Platten schauen dafür zu weit aus dem Rahmen raus und dort ist ja schon das Mainboard. Also sind nur 12×3,5″ und 2×2,5″ intern.

Falls jemand von Nanoxia das liest: 2-3mm zwischen dem linken und rechten Festplattenturm wären nicht schlecht, dann wäre das Verkabeln ein bisschen besser.